Infoveranstaltung in Berlin

Am Sonntag, dem 03.07., fand in Berlin in den Räumen des Hausprojektes Subversiv eine Infoveranstaltung zu der Besetzung in Teplingen statt. Dabei erzählte ein an der Aktion beteiligter Aktivist von der Besetzung, der Räumung und den vielen extremen Situationen, die in letzter Zeit auf dem Feld der geplanten Hähnchenmastanlage entanden.

Zeitung Volksstimme berichtet über Blockade

Protest in Salzwedel gegen Hähnchenmastanlagenbau Teplingen
Aktivisten blockieren Tor

Von Antje Mewes

Schreck in der Morgenstunde gestern für die Mitarbeiter der Firma Kieswerk Werner – Containerdienst Salzwedel. Als sie zur Arbeit kamen, fanden sie ans Firmentor gekettete Aktivisten vor. Die Gegner einer geplanten Hähnchen- mastanlage in Teplingen (Niedersachsen) wollten verhindern, dass Baumaterial wie Kies für die Ställe angeliefert wird.

Die Polizei befreite die Blockierer von ihren Fesseln, mit denen sie sich ans Tor gekettet hatten. Foto: Polizei
Salzwedel/Teplingen. „Wir sind zufrieden mit dem Protest gegen die Firma. Ich denke, unsere Botschaft ist rübergekommen“, sagte gestern Sarah Morgenstern aus dem Umfeld der Aktivisten, die sich in aller Frühe an das Zufahrtstor der Firma Werner in Salzwedel gekettet hatten. Mit ihrer Aktion wollten sie gegen einen Hähnchenmaststall für 40000 Tiere in Teplingen protestieren. Sie sehen den Salzwedeler Betrieb als Partnerunternehmen beim Bau der Biogas- und Hähnchenmastanlage. „Wir protestieren hier, um die Firma Werner von der Zusammenarbeit mit den Maststall- investoren abzubringen“, so Clara Nowan, eine der insgesamt zwölf Beteiligten.
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Solidemo in Stuttgart

tirs klein

Heute Abend am Freitag, dem 07.01. hat die Tierrechtsinitiative Region Stuttgart (TiRS) eine Solikundgebung für die Besetzung in Teplingen abgehalten. Sie verurteilten die bei der Räumung am Montag aufgetretene konservative Gewalt der Agrarindustriellen und wiesen mit Flyern und Bildern auf die Besetzung hin (Fotos). Auch mit der morgendlichen Blockade zeigte sich die TiRS solidarisch. Sie schrieben hierzu:

Solidarität mit menschlichen und nicht-menschlichen Tieren im Kampf für die Freiheit.
Heute, am 1. Juli 2011, hat die TiRS ihre Solidarität mit den Blockaden in und um Teplingen auf die Straße von Stuttgart getragen.
Die Selbstjustiz der Tierausbeuter von Teplingen wird unseren Widerstand nicht stoppen.
Sie haben mit Ihrer Aktion ihr wahres Gesicht gezeigt: Wer kaltblütig plant 40 000 empfindliche Individuen einzusperren, überrascht uns nicht, wenn er auch gegen Menschen körperliche Gewalt anwendet.
Wir lehnen Gewalt gegen menschliche und nicht-menschliche Tiere ab. Blockaden sind Mittel des zivilen Ungehorsams und haben grundsätzlich ihre Berechtigung im Kampf gegen den Speziesismus.

Mehr Infos unter http://tirs-online.de

Aktionsvideo online!

Blockade gegen Maststallbau in Teplingen

Am 1.7.2011 blockieren Aktivist_innen die Firma Werner in Salzwedel, die in den Bau der Hühnermastfabrik in Teplingen involviert ist, für über 2 Stunden. Zwei Aktivistinnen ketten sich dabei an die Zufahrtstore. Die Mastanlage, in der rund 40 000 Tiere gehalten werden sollen, soll ein Zulieferbetrieb für das Großschlachthof-Megaprojekt in Wietze bei Celle werden.

Blockadeaktion erfolgreich beendet

Die 2-stündige Blockade der Firma Werner in Salzwedel, die an den Baumaßnahmen des Maststalls in Teplingen beteiligt ist, wurde gegen 7.30 Uhr erfolgreich beendet. Es gab keine Festnahmen. Den Aktivist_innen geht es gut. Sie kritisieren aber, dass die Polizei beim Freisägen der Ankettvorrichtung trotz Einsprüchen auf alle Sicherheitsmaßnahmen verzichtet hat und damit das Risiko einging, den Aktivist_innen in die schutzlos ausgesetzten Arme zu sägen.

„Die Blockade war ein voller Erfolg! Wir haben klargestellt: Wenn Firma Werner sich nicht aus dem Maststallbau in Teplingen zurückzieht, muss sie mit Protesten rechnen.“, so Clara Nowan, eine Blockierende.
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„Unsere Wut und Leidenschaft kriegt auch keine Räumung platt“, die zwei angeketteten Aktivistinnen am Zufahrtstor der Firma Werner am Freitagmorgen in Salzwedel

Weitere Fotos gibts hier.
Presseinterviews und Anfragen weiterhin gerne an:
0152 55139052 und stop-teplingen@riseup.net

Lock-On entfernt

7:08 Die Ketten sind gelöst. Nun werden die Personalien derer aufgenommen, die sich an dem Lock-On befanden.

Blockaderöhre geöffnet

7:10
Das Rohr ist geöffnet. Die Schlösser sind sichtbar. Der Bolzenschneider kommt wieder zum Einsatz.

Rohrerkundung

7:03 Die Säge war ebenfalls das falsche Werkzeug.
Nun wird das Rohr von allen Seiten die es zulassen mit der Taschenlampe ausgeleuchtet.

Verletzungen werden von der Polizei in Kauf genommen

6:53
Es wird versucht das Rohr mit einer Handsäge zu öffnen.
Dabei wurde keine Schiene verwendet wie es üblich ist, um die Arme der Aktivist_innen nicht zu verletzten. Auch ein Wiederspruch gegen diese Maßnahme und die Hinweise auf die gegebene Verletzungsgefahr werden ignoriert.

Erster Versuch die Rohre zu öffnen gescheitert

6:05 Der Versuch mit dem Bolzenschneider die Blockierenden zu entfernen scheiterte.
Polizist_innen wirken überfordert. Währendessen verlassen Mitarbeiter_innen das Gelände durch ein kleineres Tor.